Wem bislang noch immer nicht bewusst geworden ist, dass die Europapolitik nicht massgeblich von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bestimmt wird, sollte sich endlich folgende Gesichter und Namen von Personen und Organisationen einprägen: Christine Lagarde, Vorsitzende des internationalen Währungsfonds (IWF), Mario Draghi, Präsident der europäischen Zentralbank (EZB), Robert Zoellick, Präsident der Weltbank (WB).
Diese Herrschaften verbindet womöglich vor allem eines: Eine scheinbar latent vorhandene Gier und eine ihren Mitmenschen gegenüber eher gleichgültige Haltung, die sie, als der Investmentbank Goldman-Sachs regelmässig zuarbeitende Personen (man google deren Biografien, bzw. schaue auf Wikipedia nach), wohl unweigerlich von ihren Auftraggebern mit auf den Weg bekommen haben müssen. Anders lässt sich die von ihnen deutlich beeinflusste derzeitige Europapolitik wohl kaum verstehen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang besonders, dass sich diese Herrschaften gerne regelmässig zu vollkommen harmlosen Kaffeekränzchen mit Namen "Bilderbergmeetings" verabreden, bei denen wichtige Themen wie "Can we feed the world?" oder "Threats to Internet" durchgekaut werden. Ja, diese Treffen sind gar sooo harmlos, dass häufig grossflächige Absperrvorgänge, ähnlich den zur Abriegelung von Biowaffenlabors notwendigen Massnahmen, von den Konferenzteilnehmern in Auftrag gegeben werden müssen.
Auswirkungen des letzten Treffens (Juni 2011 in St. Moritz - Schweiz) liessen sich zum einen, sofern es das Thema "Threats to Internet" betrifft, anhand des vor kurzem stattgefundenden "schwarzen Tag Wikipedias" nachvollziehen. Zum anderen kann man nun, nach Verdauung des gerade erwähnten kleinen NWO-Missgeschicks, die raffiniert elegante Etablierung eines weiteren Teilabschnitts auf dem Weg zur neuen Weltordnung erfolgreich am eigenen Leib erfahren: die sogenannte Eskalation der Eurokrise.